Wissenswertes

Einsturtz Kölner Stadtarchiv

 

2 Menschen wurden 2009 getötet. Dieses löste auf Facebook eine riesen Welle der Trauer aus. Unter dem Namen: „Eine Kerze für Kevin und Kahlil “ wurde eine Trauerseite erstellt. Mehrere tausende Kölner bekundeten hierrüber ihre Anteilnahme über den Tod der beiden Opfer.

 

Viele Anwohner verloren ihr Obdach.

Das Kölner Gedächtnis schien gelöscht.

 

Doch 95 % des Archivguts konnten gerettet werden. Ein kleiner Trost? Der Schaden entstand durch den U-Bahnbau.

Das Verschwinden eines Kölner Wahrzeichens

Der Abbruch des Kölner Domkrans im Februar/März 1868 (Pressemeldung 28.02.2018 Dombauhütte)

 

Vor 150 Jahren, am 29. Februar 1868, begannen die Abbrucharbeiten am mittelalterlichen Baukran auf dem unvollendeten Südturm des Kölner Domes. Über Jahrhunderte hatte er als einer der höchsten Punkte das Kölner Stadtbild geprägt und galt geradezu als das weithin bekannte Wahrzeichen der spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Rheinmetropole.

Der DüWag GT8 - A 5 Wagen

 

Kölns bekannteste Straßenbahn, die 42 Jahre ihren Dienst in der Domstadt leistete. DüWag steht übrigens für Düsseldorfer Waggongfabrik. A5 für acht Achsen und fünf Türen. Hier gehts zum Artikel und auch zum Video.

Die Südbrücke

 

Die Südbrücke ist mit einer der ersten Brücken von Köln, die den Rhein querten. Baubeginn war 1906 und 1910 wurden die Bauarbeiten abgeschlossen. Auf eine feierliche Eröffnung durch den Kaiser wurde verzichtet - da sich ein tragischer Unfall während der Errichtung ereignete.

 

Fliegerhorst Ostheim wird Krankenhaus Merheim

 

Im heutigen Merheim entstand 1936 (damals noch Ostheim) der Fliegerhorst Köln-Ostheim. Unter strengster Geheimhaltung und unter dem Vorwand, einen Luftsportverband einzurichten, wurde das Militärgelände zum Sperrgebiet erklärt. Im Zuge der Rheinlandbefreiung wurde auch der Fliegerhorst von der Wehrmacht zurückgelassen.

Vier Jahre nach der Eröffnung des Zoos im Jahre 1860, konnte dann am 14. August 1864 der neue botanische Garten an der Rieler Str mit einem Festkonzert eingeweiht werden. Ihre Fläche beträgt knapp 11,5 Hektar.

 

Am 14. August 2014 feiert die Flora ihr 150 Jähriges Bestehen.

Passend zu diesem Jubiläum ist das historische Gebäude, welches ebenfalls Flora genannt wird, für 36 Millionen €uro umfassend saniert und modernisiert worden.

Am 12. Juni 2014 erfolgte hier die offizielle Eröffnung durch den ehemaligen OB Jürgen Roters.

 

Die alte & die neue Flora

Der Botanische Garten mitten in Köln

 

Im Vorkriegs Köln befand sich bis 1857 der ehemalige Botanische Garten, also die Flora, am Standort des heutigen Hauptbahnhofs am Kölner Dom.

 

Von der Größe her kann man sich das etwa so vorstellen:

Die Flora verlief zwischen Trankgasse und Breslauer Platz über Kostgasse und St. Maria Himmelfahrt.

 

Durch die Planung und Errichtung des damaligen Zentralbahnhofs wurde allerdings dieser Platz benötigt. Hierfür wurden zunächst Teile der alten Flora zur Bebauung frei-gegeben und schließlich der Kölner Zentralbahnhof errichtet. Teile des damaligen Gar-tens wurden in die Baupläne eingefügt und ergänzten das damalige Erscheinungsbild des Bahnhofvorplatzes.

 

Auf alten Fotos die rund um den HBF um 1900 gemacht worden sind, sind noch Reste des alten Botanischen Gartens erkennbar.

Unsere Beiträge werden auch im Fernsehen ausgestrahlt.

 

Seit 2015 schicken wir unsere Video-Beiträge zum TV-Sender "nrwision". Dies ist ein "kleiner" lokaler TV-Sender für NRW, den Sie mit NetCologne, NetAachen oder auch bei Unitymedia unverschlüsselt empfangen können. Reinschauen lohnt sich.

Ansicht Karl-Lehr-Brücke bitte aufklappen
Haus Balchem bitte aufklappen

Haus Balchem auf der Severinstraße